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Bulgur:

Geschroteter Weizen, wird manchmal als Reisersatz verwendet. Man bekommt ihn in türkischen Spezialgeschäften und Naturkostläden sowie in gut sortierten Supermärkten.

Cemen:

Gemahlener Bockshornklee, gemahlener Kreuzkümmel, zerkleinerter Knoblauch und gemahlenes Kirmizi Biber mit etwas Wasser vermischt. Die entstandene Paste wird als Hülle für Pastirma verwendet.

Ciroz:

Ciroz ist ein türkischer Stockfisch und wird aus Makrelen hergestellt. Er wird gesalzen und an der Luft getrocknet. Gern wird er für eine Vorspeisen - Tafel verwendet.

Die Fische rösten, häuten, für etwa 20 Minuten in Essig und Öl legen und mit Dill bestreuen.

Güvec:

Meze- Gericht, das aus gekochtem, püriertem Gemüse zubereitet und mit Joghurt vermischt wird.

Kaymak:

Feste, fette Sahne aus der Milch von Kühen oder Wasserbüffeln. Sie wird als Füllung für Desserts verwendet oder einfach dazu gegessen. Als Ersatz bietet sich Crème double an.

Köfte:

Jede Art von gehacktem oder durchgedrehtem Fleisch (auch Fisch) oder Gemüse, das mit Kräutern und Gewürzen vermischt, zu Bällchen oder Rollen geformt und schliesslich gebraten oder gegrillt wird.

Kuyrukyagi:

Fett vom Schafschwanz, das zum Kochen von Fleisch und Getreide verwendet wird. Gewöhnliche oder geklärte Butter kann als Ersatz dienen.

Mahlep:

Mehl aus kleinen hellen Steinen bestimmter Kirschsorten. Es verleiht Kuchen und Keksen einen besonderen Geschmack.

Maismehl:

Maismehl wird an der Schwarzmeer Küste und in der nördlichen Türkei bevorzugt. Es wird wie Weizenmehl verwendet.

Matika:

Das harte, klebrige Harz der Akazie, das der Eiscreme ihre typische zähe Konsistenz verleiht. Es ist auch als Kaugummi sehr beliebt, Mastika bezeichnet auch den mit Mastix versetzten Raki.

Meze:

Pikante Häppchen, die man zu einem Drink oder als Vorspeise isst.

Pastirma:

Gedörrtes Kalbsfilet in einer Hülle aus Cremen, einer Paste aus gemahlenem Kreuzkümmel, Bockshornklee, Kirmizi Biber und Knoblauch. Es wird dünn aufgeschnitten und für sich allein oder in pikantem Gebäck gegessen.

Pekmez:

Dickflüssiger, dunkler Sirup aus Trauben, Granatäpfeln oder Datteln. Trauben- und Dattelsirup wird zum Süssen von Speisen verwendet, besonders für die ungesüssten Puddings aus Milch und Weizenmehl. Granatapfelsirup schmeckt leicht säuerlich. Eine Mischung aus Traubensirup und Tahin ist als Brotaufstrich sehr beliebt.

Pide:

Weiches Fladenbrot, manchmal recht knusprig gebacken. Es dient vor allem zum Auftunken von Olivenöl und Knoblauchjoghurt.
Kleine, dünne Pide werden mit gegrilltem Köfte, Zwiebeln, Tomaten und Joghurt gefüllt und als Imbiss gegessen.

Pilâki:

Fisch- oder Bohneneintopf mit Olivenöl und Zwiebeln, der kalt serviert wird.

Pinienkerne / Dolma Fistigi:

Hierzulande kommen Pinienkerne als Zutaten bei Kuchen, Eis oder Desserts vor. In de türkischen Küche allerdings verfeinert man mit Pinienkerne gerne Füllungen für Gemüse.

Roter Kaviar:

Aus heimischen Seefischen, aber auch aus Flußfischen wird an der ägäischen Küste roter Kaviar in guter Qualität gewonnen. Er wird gerne zu einer Vorspeisen - Tafel gereicht und er ist billiger als schwarzer Kaviar.

Salep:

Gemahlene Wurzeln einer ostanatolischen Orchideenart, wird zum Andicken von Milch verwendet. Man stellt auch ein heisses, nahrhaftes Wintergetränk daraus her. Reine Orchideenwurzeln sind teuer und selten erhältlich. In türkischen Spezialgeschäften wird jedoch fertiges Salep; Getränk angeboten.

Simit:

Brotringe mit Sesamsamen aus einfachem Brotteig oder aus süssem, schwerem Teig. Sie werden oft als Zwischenmahlzeit verzehrt.

Sucuk:

Sucuk ist eine mit viel Knoblauch gewürzte Hartwurst. Früher war Sucuk die einzige bekannte Hartwurst in der Türkei.

Tahin:

Dicke, ölige Paste aus gemahlenen Sesamsamen; wird häufig mit Pekmez vermischt, zum Frühstück gegessen oder für Salatsaucen und Fisch oder Huhn vom Grill verwendet. In Delikatess- und Naturkostläden sowie in türkischen Spezialgeschäften gibt es ; ganz nach persönlichem Bedarf und Geschmack ; dunkle und helle Tahin; Varianten.

Yahni:

Einfacher Eintopf aus Fleisch du Zwiebeln.

Yufka:

Hauchdünnes, traditionelles Brot aus Anatolien, das an einem trockenen Ort wochenlang aufbewahrt werden kann. Vor dem Verzehr bespritzt man es mit etwas Wasser. Yufka wird einfach so gegessen, oder man schneidet es in Stücke und rollt es mit einer pikanten Füllung zusammen. Es wird auch mit verschiedensten würzigen oder süssen Zutaten geschichtet und gebacken. Bei manchen Rezepten eignet sich Filoteig als Ersatz.



Dieses Rezept haben wir am Sonntag, 10. September 2006 in unser Kochbuch aufgenommen.
   
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